DAS ZWERGGECKO-FORUM

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 Betreff des Beitrags: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 01.03.2016, 18:59 
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Registriert: 16.12.2015, 20:11
Beiträge: 19
Hallo,
Heimchen laufen bei mir in der Wohnung schon seit den ersten Tagen herum und es geht ihnen Bestens. Wahrscheinlich nehmen sie ihr Wasser von den Pflanzentöpfen. Habe sie auch schon einmal im Keller entdeckt. Das gibt irgendwann mal Ärger mit dem Vermieter.
Mittelmeergrillen zirpen mir zu laut, wenn adult.
Ich bin zu Steppengrillen übergegangen? Aber halten sie sich in der Wohnung? Wie zirpen sie überhaupt?
Gruß,
Erik


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 02.03.2016, 06:53 
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Registriert: 20.02.2013, 16:28
Beiträge: 15
Wieso dichtest du die Terrarien nicht richtig ab, sodass die Tiere nicht in die Wohnung entkommen? Ich stehe da wsl recht alleine da, aber ich finde das immer nicht so prickelnd wenn man das, was für die meisten Leute bekämpfungswürdige Schädlinge sind im Eigentum anderer Leute freien Lauf lässt und den Nachbarn damit auch gleich noch die Freude bescheren könnte. Trägt dem Terraristik ruf nicht grad bei. Naja, nur so als Denkanstoß. Ich fand Steppengrillen träger und leiser als Heimchen.
Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 03.03.2016, 12:15 
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Registriert: 19.07.2010, 19:11
Beiträge: 44
Hallo,

bei uns kommen auch nur Steppengrillen ins Haus und keine Heimchen.
Steppengrillen sind leiser und weniger hektisch. Wenn sie entlaufen dann halten sie sich zwar auch eine ganze Zeit lang freilebend, können sich aber meiner Meinung nach nicht vermehren und sterben dann irgendwann. Nicht schön, aber zumindest ohne Pestpotential.

Gruß
Stefanie


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 03.03.2016, 23:27 
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Registriert: 16.12.2015, 20:11
Beiträge: 19
Lieben Dank für die Antworten,

@ Bernd: Bei mir kommen höchstens Drosos aus den Terrarien raus, zumindest bei geschlossenen Türen. Viel Eher entfliehen sie beim Einbringen in die Terrarien. Das Geschick muss man erst einmal entwickeln. Ich habe mich zwar schon gebessert, es laufen wesentlich weniger Grillen in der Wohnung herum, doch bin ich noch lange nicht zu einer meisterlichen Perfektion gelangt.

@ Stefanie und Bernd: Seit ein paar Tagen höre ich ganz leises, dumpfes Zirpen, nicht das helle laute zirpen der Mittelmeergrillen. Sind die Steppengrillen wirklich so leise oder kommt noch etwa auf mich zu? Habe nur kleine verfüttert, aber ein paar wachsen in den Terrarien und krabbeln den Williamsis manchmal sogar auf den Rücken.

Beste Grüße,
Erik


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 22.03.2016, 21:29 
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Registriert: 16.12.2015, 20:11
Beiträge: 19
Hallo,
Naja, Steppengrillen zirpen auch zu laut und wecken mich zuweilen mitten in der Nacht. Aber das Zirpen kommt aus den Terrarien. Ausgewachsene Grillen sind zu groß für die Williamsi. Wenn ich über die Woche weg bin füttere ich halt auf Vorrat und da kommen halt schon welche durch. Ich habe beschlossen Grillenfallen zu bauen - ohne Kleber - so eine Falle wo man leicht herein- aber schlecht herauskommt. Die will ich in den Terrarien platzieren. Daher muss der Eingang zu klein für ein Williamsi sein. Hat einer von euch Erfahrungen oder Vorschläge?
Beste Grüße,
Erik


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 23.03.2016, 19:33 
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Registriert: 31.03.2015, 19:59
Beiträge: 79
Hay,
leider kann ich aus der Erfahrung von einer, für mich guten Falle berichten :roll:

Bei meinen Sphaerodactylus schaffen es irgendwie immer Heimchen oder auch Grillen zum zirpenden Opernsänger heranzuwachsen.
Ich nehme mir eine Heimchendose in die ich ein Loch hineinschneide.
Am besten in zwei gegenüberliegenden Seiten, so ist die Chance größer das sie den Eingang finden.
Dann forme ich aus einem kleinen Notizzettel einen Trichter, welcher durch das Loch in die Heimchendose geschoben wird.
Ein Ende schaut nun aus der Dose raus (der Durchmesser des Trichters muss so groß sein das ein Heimchen durchkrabbeln kann.)
Das Ende welches in die Heimchendose hineinragt darf keinen Kontakt zu einem anderem Trichter haben und muss auch so hoch sein, das sie vom Boden nicht wieder in den Trichter krabbeln können.
Ich hoffe ich habe es verständlich erklärt.
Der Trichter kann auch mit Tesa an der Heimchendose geklebt werden, natürlich so das kein Tier dran kleben bleiben kann!

Als Lockstoff hat sich Babyfruchtbrei bewährt. Es soll wohl auch ein Brühwürfel gehen, sowie Gemüse (funktionierte beides bei mir nicht).
Es gibt Tiere die ein paar Tage brauchen bevor sie in die Falle tappen. Scheinbar sind die Männer so sehr mit Zirpen beschäftigt das sie nicht ans fressen denken :o

Gruß Agouti

_________________
Zur Zeit im Bestand
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Gruß Agouti


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 23.03.2016, 21:35 
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Registriert: 16.12.2015, 20:11
Beiträge: 19
Hallo Agouti,

danke für die Beschreibung. So ähnlich habe ich es mir gedacht. Ich dachte zusätzlich an einem kleinen Loch in der Falle aus welchem die kleineren Grillen problemlos entweichen können, sozusagen eine Falle ausschließlich für die größeren Grillen. Ich Baue ich mir morgen mal eines zusammen.

Ich habe eine weitere Idee: Vom Penny gibt es extrem glattwandige Plastikdöschen in welchem Magnesium und Kalzium verkauft wird. Die Idee wäre eines davon mit einem Leckerly (Fruchtgelee) in das Terrarium reinzutun. Ich denke dass die Grillen schwerlich herauskommen, die Williamsis aber keine Probleme damit haben werden. Wenn das klappt, hätte ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. So ein Behältnis kommt ebenfalls morgen in einem der Terrarien. Ich muss es nur so anbringen, dass die Grillen auch herein können.

Ich werde berichten,
Erik


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 06.05.2016, 09:23 
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Registriert: 16.12.2015, 20:11
Beiträge: 19
Ich möchte berichten, wie ich groß gewordene Grillen aus dem Terrarium wieder herausfange.

Ich habe es mit Fallen versucht mit trichterartigem Eingang, wo nur die etwas größeren Grillen hineinpassten. Nichts gefangen. Meine Versuche mit glattwandigen Behältnissen sind zunächst ebenfalls gescheitert, bis ich folgendes zufällig entdeckte:

Da ich die Woche über weg bin, füttere ich auf Vorrat indem ich Lebendfutterdosen einfach ins Terrarium stecke. Große Grillen lassen sich wunderbar fangen, wenn man eine Heimchendose ohne Deckel und ohne Eier-Pappkarton, aber mit kleinen Grillen und das Futter das die Hersteller mit zu den Grillen hineinpacken. Die kleinen Grillen sind wahrscheinlich gar nicht nötig, das Futter schon. Bei mir hängen Pflanzenblätter über die Heimchendosen in beiden Terrarien. Vielleicht ist das notwendig.

Die großen Grillen kommen rein und versuchen dann herauszuklettern anstatt hinauszuhüpfen (was sie durchaus könnten). Am Morgen mache ich die Terrarientür auf und mache als erstes einen Deckel auf die Dose. Damit sind die großen zusammen mit den kleinen gefangen. Ab in ein höheres Gefäß, wo sie nicht heraushülfen können und sortieren.

Es geht ganz leicht und braucht ca. 10 Minuten. Ich glaube wenn die großen erst einmal alle draußen sind reicht einmal die Woche.

Beste Grüße,
Erik


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 Betreff des Beitrags: Re: Steppengrillen oder Heimchen?
BeitragVerfasst: 30.10.2016, 20:43 
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Registriert: 22.07.2016, 09:01
Beiträge: 8
Warum auch immer, gab es bis jetzt bei mir jetzt noch nie Probleme mit Grillen in der Wohnung. Die Grillen halte ich in einer Plastikbox, die ein bisschen wie ein Terrarium hergerichtet ist, ziemlich hoch und mit Deckel, so dass sie nicht herausspringen können.

Zur Entnahme oder zum Füttern stelle ich die Box vorsichtshalber in die Badewanne. Ins Terrarium kommen immer nur so viel einzelne Tiere, wie gefressen werden sollen, und die werden in einer Nacht erlegt.

Falls nicht, bleiben sie trotzdem brav unter einer Rinde sitzen, manchmal Seit-an Seit mit einem Gecko. Wahrscheinlich ist es so schön warm und gemütlich im Terrarium, dass sie nicht auf die Idee kommen, nach einer Ausflugsmöglichkeit im Kalten zu suchen.


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